Werner Raditschnig – Komponist und Klangkünstler

Welcome to my s(a)ite – Werner Raditschnig ist Komponist und Klangkünstler aus Salzburg. Er lebt und arbeitet in Salzburg.

ZeitachsenOrganum 2 – Klaus Fessmann

KONZERT 2 FREITAG 6.OKTOBER – 20 UHR  Kollegienkirche Salzburg   KLAUS FESSMANN – KLANGSTEINE HANS JOSEF KNAUST – ORGEL   Durch seine aus der schwäbischen Tradition erwachsene lebenslange Beschäftigung mit Lyrik entdeckte Klaus Fessmann 1987 die Sprachwelt des berühmten Lyriker Werner Dürrson. Fasziniert von den Sprachklängen des Zyklusses „Höhlensprache“ entdeckte er die Welt der Klänge der Steine. Er begann, diese Welt zu erforschen und stellte fest, dass sich neben den Bildhauern kein Komponist und Musiker wirklich ernsthaft mit diesen Klängen beschäftigt hatte. Steine als Klang- oder Klingsteine kommen aus Asien, besonders aus China. Dort war vor über vier Jahrtausenden eine große Kultur des Klangs der Steine entstanden, die aber nach und nach in Vergessenheit geriet. Fessmann war begeistert und fasziniert von dieser Klangwelt. Er begann, Steine zu sammeln, sie sägen zu lassen und gleichzeitig neue und uralte Musikwelten zu erschaffen. Dies wurde ab 1989 für ihn zum Mittelpunkt seines künstlerischen musikalischen Schaffens. „Für mich ist der Klang der Steine eine bislang ungehörte Musik. Sie ist eine Musik der Erde, das in Klang geformte Gedächtnis dieser Materie, jenseits aller Spekulation oder Verklärung. Sie wird oft als Musik voller Geheimnisse bezeichnet.“ (Klaus Fessmann) Die Klangsteine welche mittels Handreibung zum klingen gebracht werden, erzeugen von tiefen Einzeltönen (ähnlich Sinustonschwingungen) bis zu mehrschichtigen hohen Spektralklängen Schwingungen, die sich direkt auf den Raum übertragen. „Wenn die Steine zu singen beginnen, erfüllt ein Hauch wie Atem den Raum.“ Diese schwingende Materie an- und abschwellend von Bodenvibrationen zu Raunen in jedem Winkel vermittelt uns, dass dem Stein eine Transformation abverlangt wurde – was leblos erschien, wurde lebendig.   Als Introduktion wird die Arbeit „Harmonie“ von György Ligeti herangezogen, die eine Idee der Klangproduktion auf der Orgel aus dem Unterdruck des Gebläses und der verschiedenen weit gezogenen Positionen der Register (welches nur auf einer alten Orgel möglich ist) präsentiert. Bei der damaligen Uraufführung noch ein Skandalstück, ist es jetzt ein im hohen Ausmaß von eigenartiger Farblichkeit  getragenes Stück: und eine ideale Einführung zu den Klangsteinen.   Die Personen: György Ligeti (1923-2006) – Komponist der streng konstruktiven Musik auf Distanz zu Avantgarde und Postmoderne. Begründer der Klangflächenkompositon sowie der Mikrophonie (viele Stimmen auf engstem Raum). 1973-88 Professor für Komposition in Hamburg. Lebte nach seiner Emeritierung in Paris und Wien.   Prof. Klaus Fessmann  ist Pianist, Komponist, Musikalischer Graphiker. Er ist Autor, Architekt, Erfindern und Querdenker zwischen verschiedenen Disziplinen. Im Jahr 1997 wurde er an die Universität Mozarteum Salzburg...

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ATEM – für div. Blockflöten & Zuspielungen

Die Zusammenarbeit  mit der Flötistin Maria Dorner-Hofmann und meiner Person  war geprägt von der Untersuchung spezieller Klänge mittels diversen Manipulationen an Blockflöten, die in einer konzertanten Form für ein Auditorium zu leise, bzw. in der praktischen Handhabung unspielbar sind. Diese Klänge wurden aufgenommen und im Computer nach vier Qualitätskriterien zu neuen Mischklängen gemixt, welche das Stimmungsbild der Komposition ergeben. In dieses sozusagen elektroakustisch -komponierten Material der Zuspielung tritt die Solostimme als teilweise Imitation oder als Spiegelung – die sich mal im Vordergrund, mal in der verdeckte Klangebene der Zuspielung bewegt – auf. Ein Kriterium ist die in Verbindung mit der Atemluft entstehende Artikulation UA Stadtgalerie Lehen Salzburg  Feb/17 DE Theater an der Rott, Eggenfelden April/17 Ausführende: Maria...

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KLANGRAUM KOLLEGIENKIRCHE

KLANGRAUM KOLLEGIENKIRCHE – ZeitachsenOrganum Eine neue Konzertreihe, die in unregelmäßigen Abständen die Kollegienkirche in Salzburg bespielen wird, startet in diesem Jahr mit Aufführungen am 22. Juni und 6. Oktober 2017. Präsentiert werden KünstlerInnen, die die dem Bereich neue Komposition, Klangkunst und Improvisation zuzurechnen sind, mit ihrer Ästhetik und Formensprache den Fokus auf Raum,  Zeit und Transformation den Dialog mit der romantischen Mauracher Orgel aufnehmen. Kompositorische Klangprozesse und Klangaktionen mittels Klangerzeuger, Elektronik, Stimme und Einzelinstrumente etc. welche auf die Kubatur der Kirche konzertant-installativ reagieren, sowie die Spezifika der Orgel ausloten. KONZERT I Aleksandre Zamojska – Hans Josef Knaust – Marek Kopelent – Werner Raditschnig – Do. 22. Juni – 21 Uhr MAREK KOPELENT “HALLELUJA” Orgel solo WERNER RADITSCHNIG “MONADIE 2017” Sopran/Orgel/Computer KONZERT II Klaus Fessmann – Hans Josef Knaust – Fr. 6. Oktober – 20 Uhr GYÖRGY LIGETI “HARMONIE” Orgel solo KLAUS FESSMANN “VERWANDLUNGEN” Klangsteine/Orgel   gefördert durch Kultur Stadt Salzburg und Land Salzburg ARGE Klangraum Kollegienkirche  ...

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Aktuelles

  OUT NOW Peter Simon Altmann “Dichterliebe” Peter Simon Altmann – Text Michael Ziegler – Zeichnungen Werner Raditschnig – Klangräume (CD) EDITION TANDEM L21, Salzburg

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Das freie Wort

Das freie Wort

Werner Raditschnig  “Asche ist furchtlos” Elektroakustsiche Komposition mit Aktionen (2013) Aktion zu 75 Jahre Salzburger Bücherverbrennung in der Altstadt Salzburg Veranstalter:IG-Komponisten Salzburg

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